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Wissenswertes über unsere
heimischen Holzarten

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Hainbuche

Hainbuche und Weißbuche genannt. Silbern glänzende Rinde, zäh, hart, fest, Geheimnis bergend und  mit schmunzeln - so ist die Hainbuche.

 

Alte Hainbuchen verströmen eine besondere Stimmung, als ob sie noch die Heimat der alten Feen und Baumgötter wären. Das Holz ist fast weiß und hat eine feine dezente Struktur, oft ausgeprägte Spiegel.

 

Hart, schwer und  fest wirkt schon ein kleines Stück Holz und zeugt von Innerer Stärke und Stand-festigkeit des Baumes. Dabei ist die Hainbuche aber doch auch von zartem Humor und Verspieltheit, wie an den Samenzäpfchen zu erkennen ist. Die Hainbuche hat Führungsqualitäten, deshalb wurde sie früher für Radnarben der alten Wagen und Kutschen verwendet. Sie hält aus ihrer Mitte heraus alles in Schwung. Eine weitere Eigenschaft der Hainbuche ist die Fähigkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen.


Früher wurde das Getreide von Hand mit Dreschflegeln gedroschen, das heißt ein Holzstock mit einer Schnur daran wird solange auf Getreideähren gedroschen (geschlagen) bis sich die Körner aus den Ähren lösen. Anschließend wird das Gemenge bei leichtem Wind in die Luft geworfen und der Wind trägt die leichtere Spreu weiter fort, die Getreidekörner trennen sich.


Das ideale Holz für die Dreschflegel war und ist die Hainbuche. Sie ist extrem schlagfest, splittert nicht und bleibt doch neutral. Auch für Holzhämmer und Werkzeuggriffe ist diese Eigenschaft einzigartig.


Die Hainbuche ist ein gutes Küchenholz, für Griffe und für Schneidebretter. Auch für Tischplatten,  Fronten, für Türen und Schränke überzeugen ihre Inneren Qualitäten, trotzdem ist sie nicht aufdringlich

 

– Die gute alte Fee des Waldes -

Was dürfen wir uns mit den 3 freien Wünschen schenken????